Wir treffen uns am 26. Februar 2019 ab 10 Uhr, Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz (vor dem S-Bahnhof Nordbahnhof, Nähe U-Bahnhof Naturkundemuseum): Demonstration zum Bebelplatz; Kundgebung gegen 11:30 Uhr.

Am 27. Februar 2019 treffen wir uns ab 10 Uhr auf dem Potsdamer-Platz: Demonstration zum Alexanderplatz; Kundgebung gegen 11:30 Uhr.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

auch nach der zweiten Verhandlungsrunde liegt kein Angebot vor. Die Arbeitgeber haben von Anfang an unsere berechtigten Forderungen für unverhältnismäßig erklärt und abgelehnt! Deshalb rufen wir solidarisch mit der GEW und ver.di zum Warnstreik auf.

Wir fordern:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- / praxisintegrierten dualen Studiengängen

 

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, rufen wir alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in Berlin am 26.2. und 27.2. zum ganztägigen Warnstreik auf!

Treffpunkt am 26. Februar 2019 ab 10 Uhr

Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz (vor dem S-Bahnhof Nordbahnhof, Nähe U-Bahnhof Naturkundemuseum)

Demonstration zum Bebelplatz
Kundgebung gegen 11:30 Uhr

 

Treffpunkt am 27. Februar 2019 ab 10 Uhr 

auf dem Potsdamer-Platz

Demonstration zum Alexanderplatz
Kundgebung gegen 11:30 Uhr

Weiterhin wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten – unter anderem im Sozial- und Erziehungsdienst – honoriert
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

 

Jeder Tarifbeschäftigte im Landesdienst (TV-L) sowie die Auszubildenden (TVA-L, TVPrakt-L) haben das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen. Wir rufen auch Kolleg_innen zur solidarischen Teilnahme an der Demo auf, um gemeinsam die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes zu erkämpfen! Die betroffenen Beamten haben kein Streikrecht. Trotzdem sollten sie unsere gemeinsame Forderung in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der Kundgebung unterstützen.

Mit solidarischen Grüßen,
Svenja Ketelsen (Streikleitung) und Hannes Wolf

Streikaufruf als pdf