Angesichts dramatischer Zustände werden erneut Beschäftigte der Berliner Kinder- und Jugendhilfe unter dem Motto „Totalschaden Jugendhilfe“ am Sonntag, dem 22. September 2019 ab 18:00 Uhr im Berliner Mauerpark (zwischen Flohmarkt und Karaoke) demonstrieren

Pressemeldung DBSH Berlin

Dienstag, den 17. September 2019

Totalschaden Jugendhilfe – Demo der Berliner Kinder- und Jugendhilfe

 

Angesichts dramatischer Zustände werden erneut Beschäftigte der Berliner Kinder- und Jugendhilfe unter dem Motto „Totalschaden Jugendhilfe“ am Sonntag, dem 22. September 2019 ab 18:00 Uhr im Berliner Mauerpark (zwischen Flohmarkt und Karaoke) demonstrieren. Gemeinsam mit der Schauspielerin Meret Becker wird den Missständen auf den Grund gegangen. Beschäftigte und Expert/innen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden vor Ort sein, um die Probleme zu benennen und nach Lösungen zur Rettung der Jugendhilfe zu suchen. Mit dabei sind u.a.:
•    Rowena Yorat, Geschäftsführerin des freien Trägers Lebensstift gGmbH
•    Dr. Hans Willner, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im St. Joseph Krankenhaus
•    Sabine Bresche, Koordinatorin der Beratungsstelle des Deutschen Kinderschutzbund LV Berlin e.V.
•    Harith Krenitz, Sozialarbeiterin im Regionalen Sozialdienst (RSD) eines Berliner Jugendamtes
 
Die Kampagne „Die große Jugendhilfe-Reklamation“ organisiert die Demo. Der DBSH Berlin unterstützt die Aktion.
 
Über 13.000 Fachkräfte in Jugendämtern, Freizeiteinrichtungen, Schulen und Angeboten der Hilfen zur Erziehung erleben seit Jahren zunehmend weniger funktionierende Strukturen, die das Wohl der Kinder, Jugendlichen, Eltern und Beschäftigten ernsthaft bedrohen. Drängende Probleme sind Überlastung und Personalmangel.
 
Für Rückfragen:
Heide Westermann, mobil: 0160 / 966 884 30.

 

Über den DBSH

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) e.V. ist berufspolitische Vertretung und tariffähige Gewerkschaft für Soziale Arbeit. Im Zeichen der Solidarität und Fachlichkeit organisieren sich Fachkräfte um gemeinsame Interessen zu vertreten, sich sozialpolitisch einzumischen und an der Entwicklung Sozialer Arbeit mitzuwirken.